von Denise Pätzold

Gesundheit & Ernährung

Schnelle Hilfe für trockene Haut

Kälte, trockene Heizungsluft, häufiges Händewaschen und der Kontakt mit Reinigungsmitteln können die natürliche Hautbarriere belasten. Die Hände werden rau, spannen und können schließlich einreißen. Besonders im Winter ist das ein häufiges Problem.

Einfache Hausmittel können trockene Hände pflegen und dabei helfen, die Hautbarriere zu schützen. Bei tiefen, entzündeten oder immer wiederkehrenden Rissen sollte allerdings nach der Ursache gesucht werden.

Die besten Hausmittel gegen trockene und rissige Hände

1. Pflanzenöl für trockene Haut

Pflanzliche Öle vermindern den Feuchtigkeitsverlust der Haut und machen raue Stellen geschmeidiger.

Geeignet sind beispielsweise:

  • Olivenöl
  • Mandelöl
  • Jojobaöl

Einige Tropfen auf die noch leicht feuchten Hände geben und sanft einmassieren. Bei offenen Rissen sollte auf parfümierte oder mit ätherischen Ölen versetzte Produkte verzichtet werden.

2. Sheabutter für besonders raue Stellen

Sheabutter bildet einen schützenden Fettfilm und eignet sich besonders für sehr trockene Hände.

Eine kleine Menge zwischen den Fingern erwärmen und anschließend sorgfältig in Hände, Nagelhaut und besonders trockene Stellen einmassieren.

3. Honig als traditionelle Hautpflege

Honig besitzt feuchtigkeitsbindende Eigenschaften und wird traditionell zur Hautpflege verwendet.

Eine dünne Schicht auf trockene, aber nicht stark verletzte Hände auftragen, etwa 10 Minuten einwirken lassen und anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen.

Bei tiefen oder entzündeten Wunden sollte Küchenhonig jedoch nicht als Wundbehandlung verwendet werden.

4. Haferflocken bei empfindlicher Haut

Hafer wird traditionell zur Beruhigung trockener und gereizter Haut eingesetzt. Besonders fein gemahlener beziehungsweise kolloidaler Hafer findet deshalb auch in Hautpflegeprodukten Verwendung.

Für ein einfaches Handbad fein gemahlene Haferflocken in lauwarmes Wasser geben und die Hände einige Minuten darin baden. Anschließend vorsichtig trocken tupfen und direkt eincremen.

5. Intensive Pflege über Nacht

Bei sehr trockenen Händen kann eine reichhaltige Pflege über Nacht besonders praktisch sein.

Vor dem Schlafengehen eine unparfümierte, fettreiche Handcreme, eine Salbe oder etwas Sheabutter großzügig auftragen und dünne Baumwollhandschuhe darüberziehen.

So bleibt die Pflege länger auf der Haut und landet nicht vollständig in der Bettwäsche.

Was rissige Hände jetzt brauchen

Neben der Pflege ist es wichtig, die geschädigte Hautbarriere möglichst wenig zusätzlich zu belasten:

  • Hände mit lauwarmem statt sehr heißem Wasser waschen.
  • Milde, möglichst unparfümierte Waschprodukte verwenden.
  • Hände nach dem Waschen vorsichtig abtrocknen und anschließend eincremen.
  • Beim Putzen und Spülen geeignete Schutzhandschuhe tragen.
  • Bei Kälte draußen Handschuhe anziehen.
  • Alkoholhaltige oder stark parfümierte Hausmittel nicht auf eingerissene Haut geben.
  • Ätherische Öle bei gereizter oder rissiger Haut besser vermeiden.

Ein einfacher SOS-Tipp

Sind die Hände plötzlich sehr trocken, braucht es kein kompliziertes Rezept. Häufig ist eine reichhaltige, unparfümierte Creme oder Salbe sinnvoller als eine Mischung aus vielen Hausmitteln.

Nach jedem Händewaschen erneut auftragen und besonders trockene Stellen abends etwas dicker eincremen.

Wann rissige Hände ärztlich abgeklärt werden sollten

Hinter dauerhaft rissigen Händen können beispielsweise Hauterkrankungen wie ein Handekzem oder eine Kontaktallergie stecken.

Ärztlicher Rat ist insbesondere sinnvoll, wenn die Haut:

  • tief oder häufig einreißt,
  • stark schmerzt oder blutet,
  • nässt,
  • deutlich entzündet erscheint,
  • sich trotz konsequenter Pflege nicht bessert
  • oder die Beschwerden regelmäßig wiederkehren.

 

Fazit

Bei trockenen und leicht rissigen Händen können einfache Hausmittel wie Pflanzenöl, Sheabutter oder Haferpflege die Haut unterstützen. Noch wichtiger ist jedoch, die geschädigte Hautbarriere vor weiterer Belastung zu schützen.

Milde Reinigung, konsequentes Eincremen und Schutz vor Wasser, Reinigungsmitteln und Kälte sind deshalb oft die wirksamsten Schritte auf dem Weg zu geschmeidigeren Händen.

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Hinweis: Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion geprüft.

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