von Denise Pätzold

Gesundheit & Ernährung

Wirkung, Anwendung & einfache Anleitung

Basische Bäder gelten als bewährte Methode, um den Körper sanft zu unterstützen, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern. Besonders beliebt ist das Basenbad, weil es einfach umzusetzen ist und sich gut in den Alltag integrieren lässt. In diesem Artikel erfährst du, wie basische Bäder wirken, wie du sie selbst herstellst und wie oft sie sinnvoll sind.

Was ist der Säure-Basen-Haushalt?

Der Säure-Basen-Haushalt beschreibt das Gleichgewicht zwischen säurebildenden und basenbildenden Prozessen im Körper. Ein stabiler pH-Wert ist wichtig, damit Enzyme, Zellen und Stoffwechselvorgänge reibungslos funktionieren.

Säuren entstehen unter anderem durch:

  • Stoffwechselprozesse
  • Stress und innere Anspannung
  • Bewegungsmangel
  • eine sehr einseitige Ernährung

Der Körper verfügt über eigene Regulationsmechanismen, um überschüssige Säuren auszuscheiden – unter anderem über Nieren, Lunge, Darm und Haut.

Übersäuerung des Körpers – was bedeutet das?

Der Begriff Übersäuerung wird häufig verwendet, um ein dauerhaft belastetes Säure-Basen-Gleichgewicht zu beschreiben. Dabei handelt es sich nicht um eine medizinische Diagnose, sondern um ein funktionelles Ungleichgewicht.

Typische Anzeichen können sein:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Muskelverspannungen
  • Hautirritationen
  • innere Unruhe

Viele Menschen setzen hier auf unterstützende Maßnahmen wie basische Ernährung, Bewegung – und basische Bäder.

Warum können basische Bäder den Körper unterstützen?

Die Haut ist das größte Ausscheidungsorgan des Menschen. In einem basischen Bad entsteht ein sogenanntes Diffusionsgefälle:
Der Körper kann über die Haut vermehrt saure Stoffwechselprodukte abgeben, während das Badewasser basisch bleibt.

Weitere Vorteile basischer Bäder:

  • fördern Entspannung von Muskeln und Nervensystem
  • können die Haut weich und geschmeidig machen
  • unterstützen Regeneration nach Stressphasen

Basische Bäder ersetzen keine gesunde Lebensweise, können diese jedoch sinnvoll ergänzen.

Was ist ein Basenbad?

Ein Basenbad ist ein Vollbad mit einem basischen pH-Wert von etwa 8–9. Es enthält keine Duftstoffe oder synthetischen Zusätze, sondern einfache mineralische Bestandteile.

Typisch für ein Basenbad:

  • klares Wasser ohne Schaum
  • reizarm und hautfreundlich
  • auch für sensible Haut geeignet

Basisches Bad selber machen – einfache Anleitung

Basenbad mit Natron

Zutaten:

3–5 Esslöffel Natron (Natriumhydrogencarbonat)

Anwendung:

  1. Badewanne mit warmem Wasser (36–38 °C) füllen
  2. Natron vollständig im Wasser auflösen
  3. 30–45 Minuten baden
  4. Haut danach nur sanft abtupfen, nicht stark abseifen

Basenbad mit basischem Badesalz

Zutaten:

2–3 Esslöffel basisches Badesalz

Basische Badesalze enthalten häufig Mineralstoffe wie Magnesium oder Calcium und eignen sich besonders für trockene oder empfindliche Haut.

Wie oft sollte man ein basisches Bad nehmen?

Die Häufigkeit hängt vom individuellen Empfinden ab.

Empfehlung:

  • 1–2 Basenbäder pro Woche zur Unterstützung des Wohlbefindens
  • Kurweise bis zu 3 Anwendungen pro Woche möglich

Wichtig:

  • auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
  • bei trockener Haut Pausen einlegen
  • Signale des Körpers ernst nehmen

 

Fazit: Basische Bäder als sanfte Unterstützung

Ein basisches Bad ist eine einfache, natürliche Methode, um Entspannung zu fördern und den Körper in Phasen erhöhter Belastung zu begleiten. Regelmäßig angewendet, können basische Bäder zu mehr Ausgeglichenheit, Hautwohlbefinden und innerer Ruhe beitragen – besonders als Teil eines ganzheitlich gesunden Lebensstils.

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